Freie Weinbauern Südtirol: „Vinea Tirolensis“ zieht um

Profil_webnwine_marcel_icon From Marcel MerzPremium_small, at 03. September 2013 08:16

Neuer Ort, neues Datum: Die jährliche Weinmesse der Freien Weinbauern Südtirol (FWS), die „Vinea Tirolensis“,  wird heuer im Rahmen der „Hotel 2013“ auf dem Bozner Messegelände ausgetragen. Das Schaufenster der Wein-Individualisten öffnet am 23. Oktober seine Tore und zeigt wie gewohnt die ganze Vielfalt der Freien Weinbauern.

„Wir stehen für Authentizität und Einzigartigkeit. Wir achten auf eine sehr hohe Qualität der Trauben, verarbeiten sie in Eigenregie weiter und können so den gesamten Produktionsprozess – von der Rebe bis zum Glas – exakt verfolgen. Das ist die Voraussetzung für Rot- und Weißweine hoher Güte“, ist  FWS-Präsident Michael Graf Goëss-Enzenberg überzeugt.

Von der Vielfalt und Erlesenheit der mehrfach prämierten Tropfen können sich Weinliebhaber Jahr für Jahr selbst ein Bild machen – bei der traditionellen Verkostungsveranstaltung „Vinea Tirolensis“, die in diesem Jahr in ihre 14. Auflage gehen wird. Heuer können die Freien Weinbauern mit gleich zwei großen Neuheiten aufwarten. Zum einen ändert sich der Austragungsort: „Wir haben uns dazu entschlossen, als Messe in der Messe aufzutreten. Neben den Fachmessen Autochtona und Tasting Lagrein, die ebenfalls im Rahmen der Hotel stattfinden werden.  Dadurch erhöht sich unsere Sichtbarkeit und wir kommen noch einfacher in Kontakt mit potenziellen Abnehmern aus der Gastronomie, dem Weinhandel und Experten aus der Fachwelt.“ Zum anderen ist auch der Termin neu: Er verschiebt sich vom Sommer in den Herbst hinein. Die 65 Winzer präsentieren rund 350 ihrer besten Weine am 23. Oktober von 11 bis 18 Uhr. Der Monat Oktober sei auch von den Temperaturen her besser geeignet für eine Weinverkostung.

Die vertretenen Mitglieder der Vereinigung FWS stammen aus allen Teilen Südtirols – vom Vinschgau und dem Eisacktal bis ins Unterland. „Jedes Terroir hat seinen eigenen Charakter und die Weinbauern verleihen jedem Wein ihre ureigene Handschrift“, so Goëss-Enzenberg. Auch in der Größe der Betriebe unterscheiden sie sich stark, reichen doch die bearbeiteten Flächen von einem halben bis hin zu 50 Hektar.

Wie jedes Jahr beherbergt die „Vinea Tirolensis“ auch in der Edition 2013 spannende Gäste. „Wir erwarten einige Winzerkollegen der italienischen Dachorganisation der Freien Weinbauern, FIVI“, so der FWS-Vorsitzende. „Sie verfolgen eine ähnliche Philosophie in der Weinproduktion wie wir und achten auf die Einhaltung höchster Qualitätsmaßstäbe.“

Begleitet wird die traditionelle Weinmesse von einem interessanten Rahmenprogramm. Dazu zählen eine Vertikalverkostung von unterschiedlichen Gewürztraminer-Weinen, sowie ein Seminar mit dem Titel „Vielfalt des Vernatsch“, bei dem es um eine der traditionsreichsten, autochthonen Südtiroler Rebsorten gehen wird.

Für die kulinarische Verpflegung sorgt „Ahrntal Natur“. Der preisgekrönte Vermarkter von lokalen Produkten wird die Besucher mit so genannten Südtiroler Presidi verwöhnen. Darunter versteht man authentische Erzeugnisse, die laut der Organisation „Slow Food“ typisch für eine Region sind. Im Falle Südtirols sind es: das Vinschger Ur-Paarl, Graukäse aus dem Ahrntal sowie Produkte vom Villnösser Brillenschaf und dem heimischen Grauvieh.

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